Zementwerk Siggenthal

Die seit 1912 bestehende Anlage in Siggenthal ist eines der grössten Zementwerke der Schweiz. Das Werk produziert jährlich über 900 000 Tonnen Zement und beschäftigt rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 13 Lernende. Den für die Zementproduktion notwendigen Kalkstein und Mergel liefert der Steinbruch Gabenchopf.

1955 wurde das Abbaugebiet erstmals bewilligt und seitdem mehrmals erweitert. In einigen grossen Bauwerken der Schweiz steckt Zement aus dem Werk Siggenthal, so zum Beispiel im Gotthard-Tunnel und im Roche Tower 1. Das Werk beliefert auch zahlreiche regionale Bauprojekte wie etwa den Eppenbergtunnel.

 

Mit Gemeinde und Bevölkerung

Holcim ist in der Gemeinde und in der Region gut verankert und setzt auf einen transparenten Austausch mit allen Interessensgruppen. Dazu organisiert Holcim regelmässige Treffen mit dem Regionalrat. Dieser setzt sich aus Vertretern umliegender Gemeinden, Firmen, Gewerbevereinen und Naturschutzorganisationen zusammen. 

Das Zementwerk Siggenthal ist auch ein Besucherwerk. Holcim öffnet ihre Türen regelmässig für Expertengruppen, Vereine und Unternehmen aus der Region sowie nationale und internationale Delegationen.

 

Sprengungen im Steinbruch Gabenchopf

Holcim führt zum Gesteinsabbau Sprengungen durch. Holcim hält sich dabei an die strengsten Richtwerte - an jene, die auch für denkmalgeschützte Gebäude gelten (3mm/s). Die meisten Sprengungen weisen Erschütterungswerte von weniger als 0.5 mm/s auf. Die Erschütterungen werden an verschiedenen Orten gemessen. 
Holcim publiziert die aktuellen Messergebnisse der Sprengungen im Steinbruch Gabenchopf jeweils auf dieser Webseite.

 

Erweiterung Steinbruch Gabenchopf

Die Reserven aus dem Steinbruch Gabenchopf reichen mit der aktuellen Bewilligung noch bis ca. 2020. Damit das Zementwerk für weitere Jahre mit Rohmaterial aus dem Gabenchopf versorgt werden kann, plant Holcim die Erweiterung des Steinbruchs nach Westen in Richtung Mönthal um die sogenannte «Etappe 4». 
 

Nach erfolgter Prüfung der Antragsunterlagen zur Nutzungsplanänderung durch den Kanton gingen im Rahmen der Auflagefrist bei der Gemeinde Villigen 2016 verschiedene Einsprachen gegen die Erweiterung ein, die in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten erfolgreich behandelt werden konnten. Im Juni 2017 hat die Gemeindeversammlung Villigen der Nutzungsplanänderung zugestimmt, die für die Erweiterung des Steinbruchs notwendig war. Im letzten September hat Holcim schliesslich das Abbaugesuch eingereicht.

Zurzeit nimmt Holcim in Zusammenarbeit mit den zuständigen kantonalen Amtsstellen die letzten Anpassungen vor, damit das Abbauprojekt sämtlichen Ansprüchen und Bedürfnissen optimal entspricht. Im Anschluss wird Holcim die Abbaubewilligung beantragen. 

 

Holcim (Schweiz) AG

Zementwerk Siggenthal
Zementweg 1
5303 Würenlingen
Schweiz

Telefon +41 58 850 55 55

Holcim Siggenthal - der Standort im Mittelland. Das Werk wurde 1912 gegründet und gehört seit 1992 zu Holcim. Es beschäftigt rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Werkleitung

Michael Suter: 079 306 37 33  / michael.suter@lafargeholcim.com


Kontakt für Medien

Christine Moser: 058 850 68 38 / christine.moser@lafargeholcim.com

 

Dokumente und Sitzungprotokolle des Regionalrats Siggenthal

  • Regionalrat Siggenthal Statuten (pdf, 46.9 KB)
  • Regionalrat Siggenthal Sitzungsprotokoll 2. März 2018 (pdf, 109.38 KB)
  • Regionalrat Siggenthal Sitzungsprotokoll 27. März 2017 (pdf, 6.9 MB)
  • Regionalrat Siggenthal Sitzungsprotokoll 5. November 2015 (pdf, 43.06 KB)