Geocycle schliesst Baustoffkreislauf bei Instandsetzung Arosertunnel

2 Juni 2021

Die aktuelle Sanierung des Arosertunnels ist ein gutes Beispiel einer regionalen Kreislaufwirtschaft: Mineralische Abfälle aus der Region werden zu neuem Baumaterial für die Region verarbeitet.

 

Wie funktioniert das?

Bei der Sanierung des 300 Meter langen Arosertunnels der Rhätischen Bahn fällt eine grosse Menge belastetes Ausbruchmaterial an. Wohin damit? Geocycle, die zu Holcim Schweiz gehört, bietet hier eine nachhaltige und lokale Lösung:

Das belastete Material kommt per Bahn und LKW ins Zementwerk Untervaz und wird dort der stofflichen Verwertung zugeführt. Damit stellt Geocycle sicher, dass keine Belastungen in die Umwelt gelangen und Deponieraum nicht unnötigerweise verbraucht wird. Der in Untervaz hergestellte Zement wird schliesslich wieder im Arosertunnel verbaut – der Baustoffkreislauf schliesst sich.

Unsere nachhaltige Lösung schont natürliche Ressourcen, spart Deponieraum und macht die Bahnstrecke nach Arosa wieder fit für den Zugverkehr.

 
Instandsetzung Arosertunnel Stoffkreislauf
Sanierung des 300 Meter langen Arosertunnels der Räthischen Bahn
 
Instandsetzung Arosertunnel
Ausbruchmaterial wird per Bahn ins Zementwerk Untervaz transportiert
 
Kreislaufschliessung durch Co-Processing

Geocycle strebt eine Zukunft mit geschlossenen Stoffkreisläufen an. Das Unternehmen setzt auf "Co-Processing" und nutzt bestehende Anlagen in der Zementindustrie, um Abfallprobleme nachhaltig zu lösen. Auf diese Weise kann Geocycle Energie gewinnen und Materialien aus Abfällen recyceln.