ETH-Pavillion mit Susteno beim WEF 2019 in Davos
19. August 2020
Im ETH-Pavillion am WEF 2019 in Davos zeigten ETH-Forscher um Architekturprofessor Philippe Block anhand eines Prototyps, wie der Einsatz von digital fabrizierten und thermisch aktiven Deckenelementen in Gebäuden natürliche Ressourcen schont und somit auch zur Verminderung von Treibhausgasemissionen beiträgt. Für den Prototyp des filigranen Betonteils kam eine Innovation von Holcim zum Einsatz: der ressourcenschonende Zement Susteno 3R.
Susteno schliesst den Stoffkreislauf
Mit der speziell angefertigten Beton-Rezeptur trug Holcim zum Projekt der Block Research Group bei. Bestandteil des Betons ist der ressourcenschonende Zement Susteno, der europaweit erste und einzige ressourcenschonende Zement, bei dem hochwertig aufbereitetes Mischgranulat aus Rückbauten als Zumahlstoff eingesetzt wird. So kann Holcim den Baustoffkreislauf vollständig schliessen, da dieses feine Material in der Betonproduktion nicht verwertet werden kann und normalerweise deponiert wird. Durch die Rückgewinnung und die Wiederverwendung von aufbereitetem Mischgranulat spart Susteno Deponieraum und trägt zum Schliessen des Baustoffkreislaufs bei - ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltig gebauten Umwelt.
Beton erfüllt höchste Qualitätsanforderungen
Die filigrane Struktur der Deckenelemente stellt hohe Anforderungen an den Beton. Dieser muss fliessfähig genug sein, um die ganze Schalungsform auszufüllen, und gleichzeitig den höchsten Qualitätsansprüchen genügen”, sagt Thomas Schmidt, Head Building Segment bei Holcim Schweiz. In diesem Zusammenhang bestätigt der Prototyp, dass Beton mit dem ressourcenschonenden Susteno 3R hinsichtlich seiner Festigkeit und Verarbeitbarkeit die gleichen Anforderungen wie andere Konstruktionsbetone im Hochbau erfüllt.
Media Relations
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HiLo
HiLo ist eine ultra-dünne Decken- und Dachkonstruktion. Beim Projekt geht es darum, Hochleistungsprodukte (Hi = high performance) mit tiefer Umweltbelastung (Lo = Low energy und low carbon footprint) in der Herstellung von extrem leichten und ressourceneffizienten Strukturen und Fabrikationsprozessen einzusetzen.
Beim Projekt sind drei Forschungsgruppen der ETH beteiligt: Block Research Group, Prof. Dr. Philippe Block / Architecture and Building Systems, Prof. Dr. Arno Schlüter / Digital Building Technologies, Prof. Dr. Benjamin Dillenburger.
