Kiesgrube wird zum Picknick-Platz: Spatenstich für Jubihütte in Jonschwil

17 Oktober 2018
 

Im ehemaligen Kiesabbaugebiet Hori in Jonschwil kommen bald Wanderer und Spaziergänger zum Zug: Das Hori wird Teil des Jubiläumswanderwegs der St. Galler Kantonalbank und bietet mit der “Jubihütte” eine Grillstelle, die auch bei Regen einen Unterschlupf bietet. Heute setzten die Initianten der Kantonalbank und vom Verein St. Galler Wanderwege zusammen mit der Gemeinde Jonschwil und Holcim zum Spatenstich an.

Bis vor wenigen Jahren hat Holcim im Gebiet Hori oberhalb Jonschwil SG Kies abgebaut. Jetzt wird aus der ehemaligen Kiesgrube ein Naturschutzgebiet, das insbesondere seltenen Amphibien wie etwa der Kreuzkröte wichtige Rückzugsorte bietet. Und nicht nur das: Im südlichen Teil des Gebiets können Wanderer und Spaziergänger bald die “Jubihütte”, eine gemütliche Holzhütte mit Grillstelle, nutzen. Das Hori wird nämlich Teil des neuen Jubiläumswanderweg, den die St. Galler Kantonalbank (SGKB) anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens zusammen mit dem Verein St.Galler Wanderwege an vier verschiedenen Orten in der Ostschweiz realisiert und finanziert.

Heute haben die Initianten den Bau der Jubihütte mit dem symbolischen Spatenstich feierlich lanciert. Mit dabei waren unter anderen Stefan Frei, Gemeindepräsident Jonschwil, Imelda Stalder, Kantonsratspräsidentin und Präsidentin Verein St. Galler Wanderwege, Markus Ruesch, Leiter SGKB-Niederlassung Wil und Stefan Nagel von Holcim Schweiz. Die Einweihung der Grillstelle ist im Frühling 2019 geplant. “Wir sind stolz, dass die St. Galler Kantonalbank das Gebiet Hori in Jonschwil als Standort für die Jubihütte auserkoren hat”, sagt Gemeindepräsident Stefan Frei.

Abbaugebiet geht zurück an Bevölkerung

Für Holcim zeigt das Projekt der SGKB, dass Naturschutz und Naherholung in einem ehemaligen Abbaugebiet gut nebeneinander funktionieren. “Mit der Feuerstelle können wir einen Teil unseres ehemaligen Abbaugebiets der Bevölkerung zurückgeben”, sagt Stefan Nagel, Projektleiter Rohstoffsicherung Holcim Schweiz. Mit ökologischen Massnahmen wie etwa kleinen Weihern und überwachsenen Kieswänden werden im restlichen Gebiet die Bedingungen für ein Naturschutzgebiet geschaffen, in dem seltene Tiere und Pflanzen neuen Lebensraum finden können. Die Rekultivierung und Renaturierung des Gebiets, die Holcim in Zusammenarbeit mit der Gemeinde bereits während des Abbaus in Angriff nahm, dauern noch bis etwa Anfang 2020.

Kombination mit St. Galler Wanderwegen

Die oberste Wanderwegchefin des Kantons, Imelda Stalder, zeigte sich begeistert ob der Hütten-Geschenke, welche entlang von Wanderwegen erstellt werden. "Der Verein St. Galler Wanderwege freut sich, mit den Jubihütten eines der vier Leuchtturmprojekte zu sein. Mit diesem nachhaltigen Projekt möchten wir Fussspuren hinterlassen und gemeinsam weiter wandern." Begleitet wird das Projekt der St. Galler Wanderwege vom ehemaligen St. Galler Regierungsrat Willi Haag.

 

Über Holcim (Schweiz) AG

Die Holcim (Schweiz) AG ist einer der führenden Baustoffhersteller der Schweiz und Tochtergesellschaft der global tätigen LafargeHolcim Ltd. Zum Kerngeschäft gehört die Produktion von Zement, Kies und Beton sowie die dazugehörigen Dienstleistungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 1’200 Mitarbeitende an 55 Standorten und verfügt über drei Zementwerke, 16 Kieswerke und 36 Betonwerke. Diese lokale Verankerung ermöglicht es, schnell, flexibel und individuell auf verschiedene Bedürfnisse einzugehen und massgeschneiderte Lösungen für die Bereiche Hochbau, Tiefbau und Infrastruktur zu erarbeiten. 

Unser globales Netzwerk, die langjährige Erfahrung und der hohe Anspruch an Qualität machen uns zu einem erstklassigen Unternehmen und bevorzugten Lieferanten von Baustoffen. Wir verstehen uns als Branchenführer in Sachen nachhaltige Baulösungen & Innovation und als faire Arbeitgeberin, sich für die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden einsetzt und Diversität begrüsst.

Die Holcim Schweiz bekennt sich zur umsichtigen Nutzung der natürlichen Ressourcen in der gesamten Wertschöpfungskette. Wo immer möglich, setzt das Unternehmen Reststoffe als alternative Roh- und Brennstoffe ein und fördert Produkte mit einer verbesserten Umweltbilanz.

 
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