NACHHALTIGER wOHNBAU IN gRÜSCH
An historischer Lage im vorderen Prättigau realisiert die Churer GUTGRÜN AG mit dem Bauprojekt Mühle Grüsch ein zukunftsweisendes Wohnquartier. Es überzeugt durch nachhaltige Bauweise, architektonische Qualität und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, Energie und Materialkreisläufen. Zum Einsatz kommt der ressourcenschonende Zement Susteno 4 von Holcim Schweiz.
Das neue Wohnquartier entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Mühle, deren einstiger Turm das Dorfbild prägte. Bis Ende 2025 entstehen dort 52 Mietwohnungen. Die Umsetzung vom Rückbau bis zur künftigen Bewirtschaftung folgt einer konsequent nachhaltigen Strategie. Ein zentrales Element der ökologischen Bauweise ist der Einsatz von ressourcenschonendem Beton. Für die Rohbauten der neuen Gebäude liefert die GRIBAG AG, Lizenznehmerin der EcoPact-Marke von Holcim, einen Beton, der auf dem nachhaltigen Holcim Zement Susteno 4 basiert.
DGNB-Zertifizierung und zirkuläres Bauen
Die Mühle Grüsch ist das erste Projekt in der Schweiz, welches sich sowohl im Rückbau als auch im Neubau und Betrieb an den Kriterien des DGNB-Systems (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) orientiert. Dieses international anerkannte System gilt als eines der umfassendsten Bewertungsinstrumente für nachhaltiges Bauen in Europa, welches ökologische, ökonomische und soziokulturelle Aspekte über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg berücksichtigt. Zentrale Elemente sind die Dokumentation der verbauten Materialien im Gebäuderessourcenpass, eine umfassende Lebenszyklusanalyse sowie die Wiederverwendung der rückgebauten Baustoffe.
Beton massgeschneidert auf Nachhaltigkeit
Im Rohbau wurde ausschliesslich Recyclingbeton eingesetzt. Das Betongranulat stammt aus dem Rückbau des alten Mühleturms und wurde je nach Bauteil mit einem Anteil zwischen 75 und 95 Prozent verwendet, hergestellt nach dem neuen Normanhang ND. Als Bindemittel kam der ressourcenschonende Zement Susteno 4 von Holcim zum Einsatz. Susteno enthält hochwertig aufbereitetes Mischgranulat aus Rückbauten und ersetzt damit einen Teil der natürlichen Rohstoffe im Zement. Damit wird der Materialkreislauf zusätzlich geschlossen und der CO2-Fussabdruck des Betons reduziert.
Allianzmodell als Erfolgsfaktor
Die ökologischen Ziele wurden im Rahmen eines Allianzmodells umgesetzt. Ingenieur- und Architekturleistungen e brachte die Ritter Schumacher AG, die METTLER PRADER AG übernahm die Baumeisterarbeiten, während die GRIBAG AG als Baustoffproduzent agierte, unterstützt von der Holcim (Schweiz) AG. Die Mühle Grüsch ist somit mehr als ein Bauprojekt. Sie steht exemplarisch für eine Baukultur, die Nachhaltigkeit ganzheitlich denkt, ökologisch, regional verankert und zukunftsorientiert.
Bild: Nachhaltiges Bauen in der Region sichtbar umgesetzt
Bild: Rohbau mit Recyclingbeton auf Basis von Holcim Susteno 4
