Industrie und Naturschutz im Einklang:
Holcim-Steinbruch Zingel erneut für Biodiversitätsmassnahmen ausgezeichnet
22. Mai 2026
KEHRSITEN – Zum Welttag der Biodiversität erhält der Steinbruch Zingel von Holcim Schweiz in Kehrsiten eine besondere Anerkennung: Die Stiftung Natur & Wirtschaft zertifiziert das Werksgelände bereits zum dritten Mal in Folge für seine naturnahe Gestaltung. Der hiesige Kieselkalk liefert nicht nur wichtigen Bahnschotter für die Region, das Areal ist gleichzeitig ein Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
Mehr als eine Rohstoffquelle
Der Steinbruch Zingel zählt zu den bedeutendsten Abbaustellen von Hartgestein im Kanton Nidwalden. Hier wird Kieselkalk abgebaut, der im Schotterwerk Kehrsiten zu Bahnschotter verarbeitet wird. Die Abbaustätte ist weit mehr als eine Rohstoffquelle: Mit ihren nährstoffarmen Rohböden, steilen Felswänden und temporären Stillgewässern fungiert sie als wertvoller ökologischer Rückzugsraum für diverse Arten.
Leben im Steinbruch während des Abbaus
Abbau und Renaturierung gehen in Kehrsiten Hand in Hand. Die Holcim-Mitarbeitenden setzen in enger Zusammenarbeit mit der Begleitkommission und dem ökologischen Begleiter bereits während des Abbaus gezielte Massnahmen um. Sie legen neue Tümpel an, bekämpfen invasive Neophyten wie den Sommerflieder und schaffen strukturreiche Lebensräume für eine grosse Anzahl an Pflanzen- und Tierarten. Davon profitieren insbesondere Insekten wie Schmetterlinge und Heuschrecken.
«Zentral für die erfolgreiche Umsetzung der Naturmassnahmen ist das Interesse und das Verständnis der Mitarbeitenden vor Ort, die mit ihren Maschinen die kleinräumige Naturlandschaft mit viel Freude gestalten», erklärt Beat Haller, Leiter Natur und Boden bei Baustoff Kreislauf Schweiz und ökologischer Begleiter des Standorts.
Langfristiger Mehrwert für die Region
Mit jeder abgeschlossenen Abbauetappe wird das Gelände schrittweise in eine artenreiche Landschaft überführt. Die Stiftung Natur & Wirtschaft lobt insbesondere die jüngst rekultivierten Abbaustufen: «Die Flächen sind ideal mit verschiedenen einheimischen Gehölzen bewachsen und bieten durch unterschiedliche Strukturen wie Gesteinsbänder und Abbruchkanten verschiedene Lebensbedingungen», betont Flavia Zschaler, Projektleiterin bei der Stiftung Natur & Wirtschaft. Der Schlüssel zum Erfolg liege in der gelebten Zusammenarbeit: «Nur durch das offene und engagierte Mitwirken des Werksleiters und des gesamten Teams im Austausch mit der ökologischen Begleitplanung vor Ort entsteht hier langfristig ein Mehrwert für die Natur.» Für dieses Engagement zeichnete die Stiftung den Steinbruch zum dritten Mal aus.
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