Auf dem Weg zu 2030: Holcim Schweiz zieht Bilanz und bringt CO₂-Reduktion und Kreislaufwirtschaft voran
14. Oktober 2026
Im eben erschienenen «Sustainability Update» zieht Holcim Schweiz Bilanz und zeigt auf, wie durch innovative Recyclingtechnologien und den gezielten Ausbau zirkulärer Produkte die Transformation der Schweizer Baubranche beschleunigt werden kann.
Die Baubranche braucht ein neues Verhältnis zu Baustoffen. Ein Verhältnis, das nicht vom Verbrauch, sondern vom Umlauf geprägt ist. Genau hier setzt Holcim Schweiz an und rezykliert Materialien aus alten Gebäuden, bereitet sie auf und setzt sie in neue Produkte ein: Im Jahr 2025 verarbeitete Holcim Schweiz erstmals über 1 Million Tonnen zirkuläre Baumaterialien und führte sie neuen Verwendungen zu.
Durch die gezielte Aufbereitung dieser Ressourcen wird die Abhängigkeit von primären Rohstoffen massgeblich reduziert. «Wir denken Kreislaufwirtschaft ganzheitlich – nicht nur als Recycling, sondern als systematische Rückführung mineralischer Materialien in hochwertige Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unser Ziel ist es, Deponieraum zu entlasten und Stoffkreisläufe zu schliessen», betont François Girod, Leiter Kreislaufwirtschaft bei Holcim Schweiz.
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Messbare Fortschritte bei der CO₂-Reduktion
Zur Senkung der Scope-1-Emissionen setzt Holcim Schweiz auf zwei Haupthebel: Die Reduktion des Klinkeranteils im Zement und die Erhöhung des Anteils der alternativen Brennstoffe. Einerseits wird Klinker im Zement zunehmend durch mineralische Substitute wie industrielle Nebenprodukte, kalzinierte Tone oder aufbereitetes Bauabbruchmaterial ersetzt.
Andererseits konzentriert sich Holcim Schweiz auch auf die Brennstoffe, die für den Betrieb der Drehöfen der drei Zementwerke eingesetzt werden: Der Anteil alternativer Energieträger anstelle fossiler Brennstoffe liegt heute bei über 60%. Einen Meilenstein setzte das Zementwerk Eclépens im Rahmen des Projekts Flame, wo der Zementofen inzwischen zu über 90% mit alternativen Brennstoffen betrieben wird.
Die Schweiz als Innovationszentrum
Ein weiteres zukunftsweisendes Dekarbonisierungsprojekt treibt Holcim Schweiz im Zementwerk Siggenthal voran. Das Innovationsprojekt Phoenix bündelt modernste Technologien, um den CO2-Ausstoss des Zementwerks Siggenthal bis 2035 um mehr als 35% zu senken.
«Wichtig ist, dass wir mit demselben Innovationsgeist weitermachen wie bisher. Wir haben viel erreicht, aber noch mehr vor: Seit 1990 hat Holcim Schweiz ihre absoluten CO2-Emissionen um 50% gesenkt. Wir treiben die Transformation unseres Produktportfolios voran und verstehen uns dabei als Partnerin für Bauherrschaften, Planer:innen und die öffentliche Hand, um ambitionierte Ziele in die bauliche Realität umzusetzen», fasst Arnaud De Luca, Head of Sustainability and Advocacy Holcim Schweiz, zusammen.
Das vollständige Sustainability Update von Holcim Schweiz steht ab sofort online zur Verfügung.
Über Holcim Schweiz und das neue Sustainability Update
Die Holcim (Schweiz) AG ist Teil der Holcim Gruppe, deren Muttergesellschaft die an der SIX Swiss Exchange kotierte Holcim Ltd ist. Als kontrollierte Tochtergesellschaft unterliegt die Holcim (Schweiz) AG keiner eigenständigen Pflicht zur Berichterstattung über nichtfinanzielle Belange nach Art. 964a ff. OR; sie ist von dieser Pflicht befreit, da sie in die konsolidierte Berichterstattung der Holcim Ltd einbezogen ist, welche einen entsprechenden Bericht nach Art. 964a OR erstellt (Art. 964a Abs. 2 OR).
Unabhängig davon informiert Holcim Schweiz mit dem neuen Sustainability Update über aktuelle Entwicklungen und Kennzahlen der Schweizer Gesellschaft. Das Update dient rein informativen Zwecken und stellt keinen formellen Pflichtbericht nach regulatorischen Berichtsstandards dar.