Ökologischer bauen

 

Wir sind stolz darauf, in der Baustoffindustrie eine Vorreiterrolle einzunehmen in der Entwicklung von nachhaltigen Lösungen. So verfügen wir mit Evopact über den europaweit ersten Beton, der nicht nur ressourcenschonend ist, sondern auch als klimaneutraler Beton bezogen werden kann. Auch im Bereich des Baustoffrecyclings erhöhen wir ständig unsere Kapazitäten und geben Bauabfällen in Form von neuen Baustoffen ein zweites Leben: Ein grosser Vorteil von Beton ist, dass er immer wieder recycelt werden kann und damit ein ideales Produkt ist, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern. 

Unser Engagement für eine Netto-Null-Zukunft

Wir setzen unser Engagement für eine Netto-Null-Zukunft in die Tat um. Als Netto-Null-Unternehmen haben wir uns 2020 der Business Ambition for 1,5°C angeschlossen und branchenführende Klimaziele für 2030 festgelegt, die von der Science-Based Targets Initiative (SBTi) validiert wurden. 

Wir schliessen den Baustoffkreislauf

Die Produktion von Zement ist energie- und ressourcenintensiv. Kreislaufwirtschaft ist für uns deshalb nicht nur ein Bekenntnis zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Es macht unsere Prozesse auch wirtschaftlicher. Deshalb investieren wir laufend in Massnahmen, mit denen wir Stoffkreisläufe schliessen. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir als Unternehmen langfristig nur erfolgreich sein können, wenn wir die Bedürfnisse von Umwelt und Gesellschaft mit finanziellem Erfolg in Einklang bringen.

CO2-reduzierter Zement

Wir reduzieren den Klinkeranteil im Zement, indem wir das energieintensive Zwischenprodukt Klinker – das gebrannte Gestein – möglichst durch hydraulisch aktive Stoffe oder qualitativ hochwertig aufbereitetes Mischgranulat ersetzen. Dadurch produziert der nachhaltige Zement “Susteno” im Vergleich zu einem optimierten Schweizer Massenzement bis zu 10 weniger CO2.

Ressourcenschonender Beton

Wir erhöhen den Anteil an rezykliertem Material in unseren Produkten kontinuierlich. EvopactZERO ist der nachhaltigste Beton der Schweiz. Er ist ressourcenschonend, da er aus rezyklierter Gesteinskörnung und ressourcenschonendem Zement Susteno besteht. Zudem ist er klimaneutral, da die restliche CO2-Belastung des Betons durch Klimaprojekte im In- und Ausland aus dem Portfolio der Schweizer Firma South Pole kompensiert wird.

Alternative Brennstoffe (AF)

2020 haben wir dank unserer Tochterfirma Geocycle mehr als 145’000 Tonnen CO2 eingespart, indem wir 150'000 Tonnen brennbare Abfälle in der Klinkerproduktion verwendet haben.

Kontinuierliche Prozessoptimierung

Durch neue Technologien und Investitionen in innovative Lösungen optimieren wir unsere Produktionsprozesse. Gleichzeitig reduzieren wir kontinuierlich die Emissionen von Luftschadstoffen und vermindern Lärm und Staub. 

Nachhaltige Logistik

Holcim Schweiz produziert jedes Jahr rund 2.5 Millionen Tonnen Zement. Um die Umwelt zu schonen und Emissionen zu senken, sind in der Schweiz 700 Bahnwagen im Einsatz. Diese transportieren 40 unseres Zements, wodurch rund 98 CO2 im Vergleich zum Strassentransport eingespart wird. Beim Bahntransport entstehen zudem ca. 98 weniger Stickstoffoxide und ca. 75 weniger Feinstaub. Als weltweit erster Baustoffhersteller setzt Holcim Schweiz seit anfangs Jahr drei vollelektrische Betonfahrmischer auf fünf Achsen als Testfahrzeuge ein und legt damit einen weiteren wichtigen Meilenstein für eine klimafreundliche Logistik ihrer Produkte. 

Nachhaltiger Umgang mit Energie

Wir nutzen die Abwärme des Ofens zur Trocknung des Rohmaterials und Brennstoffs wie beispielsweise Klärschlamm, als Fernwärme für Haushalte in der Region und erzeugen Strom. Die an Fernwärmenetze gelieferte Wärme entspricht etwa dem Bedarf von 2’000 durchschnittlichen Haushalten. Zusätzlich verfügen wir an zahlreichen Standorten über Photovoltaik-Anlagen. Holcim verwendet seit 2019 an allen Standorten 100 erneuerbare elektrische Energie.

Sparsamer Umgang mit Wasser

Holcim verwendet die Ressource Wasser in allen Produktionsprozessen: zum Waschen des Gesteins in den Kieswerken, als Rohstoff in der Betonproduktion und als Kühlmittel bei der Zementherstellung. Einen Teil des Prozesswassers führt Holcim in geschlossenen Kreisläufen und senkt damit den Verbrauch von Frischwasser.