Innovation

Wir betrachten unsere Produkte und Prozesse aus der Perspektive der Lebenszyklus-Analyse (LCA, Life Cycle Analysis). Entlang des ganzen Lebenszyklus unserer Baustoffe suchen wir laufend nach innovativen Ideen, wie wir den Umwelteinfluss unsere Produkte und Prozesse verbessern können.

 

Innovation bei der Herstellung unserer Baustoffe

Wie bei jedem Verbrennungsprozess bildet sich auch bei der Klinkerproduktion Kohlendioxid CO2. Bei der Herstellung von Zement verringern wir den CO2-Ausstoss nach dem Drei-Säulen-Prinzip: energieeffiziente Anlagen einsetzen, fossile Energieträger durch alternative Brennstoffe ersetzen und den Anteil des gebrannten Gesteins im Zement verringern. 

 

Innovative Verwendung unserer Baustoffe

Nicht nur die Innovation, die in den Baustoffen selbst drin steckt, hat einen Einfluss auf deren Nachhaltigkeitsleistungen, sondern auch wie und wo die Baustoffe verwendet werden. Je nach Anwendungsbereich eignen sich andere Produktzusammensetzungen und Bauweisen.

 

Neue Verwendung von Baustoffen am Lebensende eines Bauwerks

Wir verarbeiten Bauschutt zu neuem Baustoff, statt ihn in der Deponie abzulagern. Dadurch können die natürlichen Ressource Sand und Kies geschont werden. 

Bei Rückbau und Standortsanierungen bieten unsere Zementwerke eine nachhaltige Lösung. Wir verwerten Abfälle, die ansonsten auf einer Deponie landen würden oder zu einer thermischen Entsorgung ins Ausland verschickt werden müssten. Dazu gehören mineralische Abfälle, verunreinigtes Erdreich aus der Sanierung von Altlasten, Filterkuchen von Betonschlämmen und Strassensammlerschlämme, sowie Abfälle aus der aktiven Eisen-, Stahl oder Aluminiumindustrie, aber auch verschmutztes Abraum-, Ausbruch- oder Aushubmaterial. 

 

Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung sind ein weiterer wichtiger Faktor für uns, um auch auf der Produkteseite nachhaltige, CO2-verminderte Lösungen zu entwickeln. Aus diesem Grund betreibt LafargeHolcim ein eigenes Forschungszentrum in Lyon, Frankreich  Es handelt sich dabei um die führende Forschungseinrichtung in der Baustoffindustrie. Das Forschungszentrum beschäftigt mehr als  200 Chemiker, Physiker, Materialwissenschaftler, Bauingenieure, Architekten und Mauerwerksexperten.