Gemeinsam für mehr Sicherheit

Dass die Holcim Schweiz die Wirtschaftskrise gut bewältigt hat, verdankt sie vor allem dem grossen Einsatz und Know-how ihrer rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Baustoffproduzentin, die immer öfter komplexe Dienstleistungen wie Beratung, Konzepte und Untersuchungen anbietet, ist das Unternehmen im besonderen Masse auf das Engagement und den Teamgeist des Personals angewiesen. Gemäss ihrer Vision möchte Holcim das attraktivste Unternehmen der Branche für Arbeitnehmende sein.

Die Berichtsperiode umfasst die Jahre 2008 bis 2010.

Mitarbeiterbestand

In der Berichtsperiode baute die Holcim Schweiz den Personalbestand leicht ab. Etwas weniger als die Hälfte der insgesamt rund 1270 Mitarbeitenden der Holcim Schweiz arbeiten in den Kies- und Betonwerken. Ein gutes Drittel ist in den Zementwerken beschäftigt.
Die Baustoffindustrie ist nach wie vor eine Männerdomäne. Auch bei der Holcim Schweiz sind weniger als ein Fünftel der Angestellten weiblich.

Fluktuation

Die Fluktuationsrate (ca. 10%) ist gering und hängt stark von der Arbeitsmarktsituation ab.

Unfälle minimieren

Mit einer breit angelegten Sicherheitskampagne verfolgt der Mutterkonzern seit 2002 das Ziel, Unfälle mit Todesfolge oder schweren Verletzungen zu verhindern. Sämtliche Unfälle, die zu mehr als einem Tag Arbeitsausfall führen, sollen vermieden werden. Der Konzern verlangt, dass die Unfallzahlen im Verhältnis zu den geleisteten Arbeitsstunden jedes Jahr um 30 Prozent zurückgehen.
Im Berichtszeitraum hat die Holcim Schweiz daher ihre jährlichen Aufwendungen für Schulungen im Sicherheitsbereich gesteigert. Sie liegen nun bei schätzungsweise einer halben Million Franken jährlich. Die Holcim Schweiz hat denn auch grosse Fortschritte im Bereich Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeitenden erzielt: Die Zahl der Unfälle in Schweizer Werken sank von 2006 bis 2009 von 37 auf 17 Unfälle pro Jahr. 2010 kam es zu 19 Unfällen.